Segen für Schüler am letzten Ferientag

veröffentlicht 26.06.2026 von Christian Weise, Dekanat Rheingau-Taunus

Schülerinnen und Schüler in Idstein konnten sich am letzten Schultag, nach der Zeugnisübergabe spontan einen Segen zusprechen lassen. Als Trost, für die Ferien oder einen Reisesegen für den anstehenden Urlaub.

„Wollt Segen oder Süßigkeiten?“, spricht Pfarrerin Dr. Daniela Opel-Koch fröhlich ein paar Schülerinnen an. „Beides! Aber zuerst den Segen“, rufen die zwei jugendlichen Mädchen sofort. Die meisten Schüler kommen fröhlich und ganz bewusst zu der Segensstation am Evangelischen Gemeindehaus in Idstein, an ihrem letzten Schultag. Unter dem Bordeauxfarbenen Pavillon steht eine aufgeblasene Palme, in Mini-Pools mit Wasser können die Schülerinnen ihre Hände erfrischen. Opel-Koch öffnet anschließend einen Koffer und sagt: „Hier seht ihr das Wertvollste was es gibt!“. In dem Koffer liegt ein Spiegel. Beseelt lächeln nicht nur die zwei Mädchen, als sie ihr Gesicht sehen. Anschließend segnet Opel-Koch die beiden, dankt für das vergangene Schuljahr und bittet um Behütung für den anstehenden Urlaub. Auch drei Jungs sind dankbar, dass das Schuljahr gut lief. Die drei Freunde wollen den Segen für das anstehende Schuljahr und die Segelfreizeit auf die sie fahren. 

„Endlich lange Aufbleiben“, freut sich Lara und schmeißt ihren Schulranzen und die Hefte neben den Pavillon, um sich den Segen abzuholen. Ihre Freundin Anna erzählt stolz, dass sie heute Abend noch ihren Geburtstag nachfeiert. 

Valerie hat indes ein langes und anstregendes Schuljahr hinter sich. Sie ist mit ihrer Oma da und erzählt von den Strapazen. Beide bitten um Segen für den gemeinsamen Urlaub. „Wir brauchen viele Schutzengel“, so ihre Oma. Auch eine vierköpfige Familie nutzt die Gelegenheit, um sich und die bevorstehende Zeit segnen zu lassen. Zwischendurch bilden sich sogar kleine Schlangen vor dem Segenspavillon. Die Gummibärchen werden dankbar mitgenommen. Gesegnet schmecken sie noch besser.