Doppel-Haushalt beschlossen
Auf der Tagung haben die Vertreterinnen und Vertreter aus den Kirchengemeinden und Diensten des Evangelischen Dekanats über den kirchlichen Haushalt des Evangelischen Dekanats Rheingau-Taunus in Höhe von vier Millionen Euro (jeweils ca. zwei Millionen) entschieden. Erstmals wurde ein Doppelhaushalt für die Jahre 2026 und 2027 vorgelegt.
Knapp 2 Millionen Euro (2026) bzw. 1,9 Millionen (2027) daraus stammen jeweils aus Kirchensteuermitteln. Das Meiste davon, etwa 1,5 Million Euro (jeweils für 2026 und 2027), werden für Personalkosten ausgegeben (ohne Pfarrerinnen und Pfarrer, diese sind bei der Landeskirche angesiedelt). Beispielsweise in der Kinder- und Jugendarbeit, Bildung, Seelsorge in Kliniken und für Menschen mit Behinderungen, Seelsorge an Schulen, Kirchenmusik, Arbeit in den Kirchengemeinden, Ökumene, Erwachsenenbildung, Demokratiearbeit, Nachhaltigkeit, Seniorenarbeit, Hospizarbeit, Öffentlichkeitsarbeit, Diakonische Arbeitsfelder oder die Verwaltung.
Insgesamt sind im Evangelischen Dekanat Rheingau-Taunus und den dazugehörigen
Kirchengemeinden etwa 500 Menschen haupt- und nebenamtlich angestellt, darunter etwa 40 Pfarrerinnen und Pfarrer. Schätzungsweise über 2.000 Menschen engagieren sich ehrenamtlich in der Region bei der Evangelischen Kirche. Das Evangelische Dekanat Rheingau-Taunus hat etwa 44.000 Mitglieder. Der Haushalt wird öffentlich ausgelegt und ist im Zeitraum 13. – 17.0 April im Evangelischen Dekanat Rheingau-Taunus jeweils in der Zeit von 09.00 bis 11.00 Uhr im Haus der Kirche in Taunusstein (Aarstraße 44) einzusehen.
Erster Bericht des Dekans vor Synode
Bei ihrem Bericht vor der Synode wies die ehrenamtliche stellvertretende Vorsitzende Gabriele Wilhelm darauf hin, dass die Gebäudeplanung von Kirchen, Gemeindehäusern und Pfarrhäusern in allen Nachbarschaftsräumen auf einem sehr guten Wege sei. „Das Ergebnis ist bemerkenswert – eine Punktlandung“, so die stellvertretende Präses. Im Dekanat hätten alle Nachbarschaftsräumen die Zielvorgabe von einer Reduzierung der profanen Flächen in Höhe von 20 Prozent erreicht. Auf ihrer Tagung im Herbst wird die Synode dann über die künftige Kategorisierung der kirchlichen Gebäude beschließen.
Dekan Norbert Feick wies in seinem ersten Bericht vor der Dekanatssynode darauf hin, dass derzeit zwei Stellen im Dekanat ausgeschrieben seien. Eine Gemeindepädagogikstelle für Kinder- und Jugendarbeit in Taunusstein und Born sowie eine Pfarrstelle in der künftigen Gesamtkirchengemeinde im Idsteiner Land. Am 22. August wird eine Sondersynode anlässlich der Wahl eines stellvertretenden Dekans in Taunusstein-Wehen geben.